Sonnenallergie: Symptome, Ursachen, Vorbeugung und Pflege
Roter, juckender Ausschlag nach der Sonne? Verschaffen Sie sich einen vollständigen Überblick über die Sonnenallergie, Symptome, Ursachen, Verlauf und Vorbeugung, plus sanfte Pflegetipps für empfindliche Haut und wann Sie mit Arzt oder Apotheke sprechen sollten.

Haben Sie nach einem Aufenthalt in der Sonne einen roten, juckenden Ausschlag bekommen? Das kann eine Sonnenallergie sein (auch polymorphe Lichtdermatose genannt), eine der häufigsten Überempfindlichkeitsreaktionen auf die Sonnenstrahlen. Sie tritt besonders im Frühjahr und zu Sommerbeginn auf, wenn die Haut nach dem Winter zum ersten Mal auf kräftige Sonne trifft. Dieser Leitfaden gibt Ihnen einen gründlichen Überblick über Symptome, Ursachen, Verlauf und Vorbeugung sowie sanfte Pflegetipps für empfindliche Haut.
Wichtig: Dieser Artikel dient der Information. Bei einer Sonnenallergie und anderen Hautreaktionen sollten Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke über die richtige Behandlung sprechen, besonders wenn die Beschwerden stark sind oder wiederkehren.
Was ist eine Sonnenallergie?
Eine Sonnenallergie ist die überempfindliche Reaktion der Haut auf UV-Strahlen. Anders als ein gewöhnlicher Sonnenbrand, der eine Verbrennung ist, ist eine Sonnenallergie eine Reaktion, bei der das Immunsystem auf das Sonnenlicht reagiert. Die verbreitetste Form heißt polymorphe Lichtdermatose, wobei "polymorph" bedeutet, dass der Ausschlag von Person zu Person unterschiedlich aussehen kann. Für die meisten ist eine Sonnenallergie harmlos, aber sie kann lästig sein und stark jucken.
Symptome einer Sonnenallergie
Die Anzeichen zeigen sich typischerweise zwischen 30 Minuten und mehreren Stunden nach der Sonne, und meist an den Stellen, die am stärksten ausgesetzt waren, zum Beispiel Hals, Brust, Arme und Schultern:
- Kleine Knötchen oder Bläschen in Gruppen
- Juckende rote Flecken
- Haut, die sich brennend anfühlt
- Ein Gefühl von Sonnenbrand, auch ohne verbrannt zu sein
- Kleine, mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen in den schlimmsten Fällen
Wenn Sie sich bei Ihren Symptomen unsicher sind, wenden Sie sich immer an Ihren Arzt für eine korrekte Beurteilung.
Warum bekommt man eine Sonnenallergie?
Eine Sonnenallergie entsteht, weil die Haut auf die UV-Strahlen der Sonne reagiert. Einige Faktoren können das Risiko erhöhen:
- Helle Haut, die Sonne nicht gewohnt ist
- Plötzliche, starke Sonneneinstrahlung, zum Beispiel im Urlaub im Süden oder an den ersten Sonnentagen des Frühjahrs
- Solarium
- Bestimmte Arten von Medikamenten, die die Haut lichtempfindlicher machen (fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Apotheke, wenn Sie unsicher sind)
Eine Sonnenallergie ist bei Frauen häufiger und zeigt sich oft zum ersten Mal mit Anfang 20 bis 30, kann aber in jedem Alter auftreten.
Verlauf: Wie lange dauert eine Sonnenallergie?
In vielen Fällen verschwindet der Ausschlag innerhalb von 10 bis 14 Tagen von selbst, wenn die Haut keiner weiteren Sonne ausgesetzt wird. Bei manchen gewöhnt sich die Haut im Laufe der Saison allmählich an das Sonnenlicht, sodass die Reaktionen milder werden. Kehrt die Sonnenallergie jeden Sommer zurück, kann Ihr Arzt dazu beraten, was Sie im Voraus tun können.
Was tut man bei einer Sonnenallergie?
Während die Haut zur Ruhe kommt, können diese Tipps es erträglicher machen:
- Kühlen Sie die Haut zum Beispiel mit einem kühlen, feuchten Tuch
- Vermeiden Sie weiteres Sonnenlicht, bis es der Haut besser geht
- Bedecken Sie ausgesetzte Stellen mit lockerer Baumwollkleidung
- Kratzen Sie nicht, da dies die Reizung verschlimmern kann
Bei starken Symptomen kann die Apotheke zu rezeptfreien Mitteln beraten, sprechen Sie immer mit Arzt oder Apotheke.
Aftersun und tägliche Pflege empfindlicher Haut
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Hinweis: Die Produkte von ByLykke sind kosmetische Hautpflege, keine Arzneimittel, und keine Behandlung gegen eine Sonnenallergie. Sie ersetzen auch keine Sonnencreme.
Vorbeugung einer Sonnenallergie
Das Wichtigste ist, die Haut vor UV-Strahlen zu schützen, besonders zu Saisonbeginn:
- Sonnencreme verwenden: LSF 30 bis 50 mit UVA- und UVB-Schutz, etwa 30 Min. vor der Sonne, und im Laufe des Tages erneut auftragen.
- Mit Kleidung schützen: Langärmlig, Sonnenhut und UV-schützende Kleidung.
- Die Mittagssonne meiden: Suchen Sie zwischen 10 und 14 Uhr Schatten.
- Die Haut allmählich gewöhnen in der Frühjahrssonne, statt viel Sonne auf einmal zu bekommen.
Befolgen Sie stets die aktuellen Sonnenhinweise der Gesundheitsbehörden.
Häufig gestellte Fragen zur Sonnenallergie
Ist eine Sonnenallergie dasselbe wie ein Sonnenbrand?
Nein. Ein Sonnenbrand ist eine Verbrennung der Haut, während eine Sonnenallergie eine Überempfindlichkeitsreaktion auf UV-Strahlen ist. Man kann eine Sonnenallergie bekommen, ohne verbrannt zu sein.
Kann man einer Sonnenallergie ganz vorbeugen?
Man kann das Risiko mit Sonnencreme, Kleidung und Schatten sowie durch allmähliche Gewöhnung der Haut deutlich senken. Wenn Sie jedes Jahr stark betroffen sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Verschwindet eine Sonnenallergie von selbst?
Oft ja, innerhalb von 10 bis 14 Tagen, wenn die Haut keine weitere Sonne bekommt. Bei starken oder anhaltenden Beschwerden sollten Sie Arzt oder Apotheke aufsuchen.
Hilft Aftersun gegen eine Sonnenallergie?
Aftersun und Feuchtigkeitscreme können trockene, warme Haut angenehmer machen, behandeln aber nicht die Sonnenallergie selbst. Entscheidend sind der Sonnenschutz und gegebenenfalls der Rat des Arztes.
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